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Ist eine Auffrischimpfung mit Omikron-Impfstoffen jetzt sinnvoll?

Auch bei Geimpften verläuft eine Omikron-Infektion keinesfalls immer harmlos und unterschwellig. Leider haben auch Geimpfte in erheblicher Häufigkeit Post-Covid-Symptome: Allgemeine Schwäche, Belastungsluftnot, Brustdruck, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen. Die Dauer dieser Symptome geht von mehreren Wochen bis über Monate anhaltend.

Insbesondere die häufig auftretenden langfristigen Einschränkungen des Leistungsvermögens und die neurologischen Defizite sind bei den bisherigen normalen Infekterregern (z.B. Grippe) nicht bekannt.

Für den Herbst/Winter diesen Jahres haben viele Virologen eine große Omikron-Infektwelle vorausgesagt. Die beste Schutzmöglichkeit ist nach heutigem Stand Vorsicht und eine Omikron-Impfung. Die neuen Impfstoffe gegen die Omikron-BA.1- und Omikron-BA.5-Infektionen sind ab sofort verfügbar.

Seit ungefähr einem Jahr hat sich in Deutschland das Omikronvirus gegen alle anderen Coronaviren durchgesetzt. Zu Anfang war es die sogenannte BA.1 Variante. Seit mehreren Monaten ist es die BA.5 Variante, die in Deutschland für fast alle Corona-Infektionen verantwortlich ist.

Beide neuen Auffrischimpfungen sind gegen Omikron wirksam. Für den neuen BA.5-Impfstoff spricht, dass dieser Omikrontyp im Moment vorherrschend ist. Aber auch der BA.1-Impfstoff ist wirksam. Da beide Impfstoffe in ausreichender Menge verfügbar sind, können Sie am Impftag den gewünschten Impfstoff selbst auswählen. Neueste Studienerkenntnisse werden wir Ihnen in unserer Empfehlung am Impftage mitteilen.

Die neuen Omikron-Impfstoffe sind in Deutschland als Auffrischimpfung zugelassen ab einem Alter von 12 Jahren. Die Entscheidung zur Impfung erfolgt - unabhängig von jeder STIKO-Empfehlung - durch Patient und Arzt. Hierbei sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:

  1. Die bisherigen Corona-Impfstoffe schützen kaum gegen eine Omikron-Infektion.
  2. Auch mit dem alten Impfstoff Geimpfte erleiden relativ häufig Post-Covid-Symptome.
  3. Der beste Schutz gegen Omikron scheint wohl eine durchgemachte Infektion zu sein, aber auch Zweitinfektionen mit dem Omikron-Virus kommen vor.
  4. Beide neuen Omikron-Auffrischimpfungen erhöhen den Impfschutz gegen Omikronviren.
  5. Mit einer weiteren deutlichen Zunahme der Omikron-Infekte wird in den nächsten Monaten gerechnet.

Hieraus ergibt sich folgende Impfempfehlung unserer Praxis:

  1. Gefährdete Personengruppen sollten sich jetzt mit den neuen Omikron-Impfstoffen impfen lassen.
  2. Als gefährdete Person gilt jede Person über 60 Jahre.
  3. Ebenfalls gefährdet sind unter 60-Jährige mit gesundheitlichen Risiken in Form von Erkrankungen wie COPD, Asthma, Herzerkrankungen, Diabetes, Hypertonie, Übergewicht, Immunschwäche, Schlaganfall u.a.
  4. Kontaktpersonen von schwer Pflegebedürftigen und Betreuungspersonen alter Menschen sollten ebenfalls eine Auffrischimpfung erhalten.
  5. Da der Omikron-Impfstoff für alle Personen ab 12 Jahren zugelassen ist, kann letztlich jeder mit seinem Arzt entscheiden, ob er/sie eine Auffrischimpfung haben möchte.
  6. Nach einer Omikron-Infektion sollte der Abstand bis zur Auffrischimpfung ca. 6 Monate betragen.
  7. Wegen der schlechten Wirksamkeit der bisherigen Impfung gegen Omikron kann bei Personen mit gesundheitlichen Risiken der Abstand zur vorherigen Impfung auch geringer - jedoch mindestens 3 Monate - sein.

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